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Fahrradreise auf den Gurken- und Spreeradweg

Aktualisiert: 28. Juni 2023

26 Landfrauen waren früh aufgestanden um zu einer 5-tägigen Fahrradtour zu starten. Nachdem alle Fahrräder verladen waren, ging es los in Richtung Osten. Nach etwa zwei Stunden gab es am Bus Frühstück. Schnell waren Brötchen geschmiert und einen guten Kaffee gab es auch dazu. Der Busfahrer Maik hatte alles gut vorbereitet. Am frühen Nachmittag konnten die Zimmer im Hotel „Lindengarten“ in Lübben bezogen werden. Anschließend startete die Gruppe zur „Einführungs-Stadtrundtour“. Reiseführer Uwe zeigte einige Besonderheiten, z.B. die Schlossinsel, in Lübben. Man bekam schon einen Eindruck vom weit verzweigten Flusslabyrinth des Spreewaldes. Spree und Berste und noch viele kleine Kanäle oder Fließe prägen die Stadt , sowie die ganze Gegend. Lübben liegt zwischen Unter-und Oberspreewald, es geht beschaulich zu. Den Massentourismus erlebten die Landfrauen später in Lübbenau. An den nächsten Tagen wurde die Gruppe von Arnolf , ein Original und waschechter Lübbener, begleitet. Arnolf konnte gut und kurzweilig erzählen, verbunden mit humorvollen Worten. Seit dem 6. Jahrhundert wird das Gebiet des Spreewaldes von Sorben besiedelt, einer slavischen Volksgruppe. Bis heute sind ethische, sprachliche und kulturelle Eigenarten der Sorben erhalten. Auch über Flora und Fauna wusste Arnolf viel zu erzählen. Per Pedale ging es entlang der idyllischen Fließe und Kanäle. Ab und an wurde eine Holzbrücke überquert, oder es ging durch Wiesen und Kieferwäldern. Für das Auge gab es reichlich zu sehen und die Seele konnte baumeln. So auch bei einer 2- stündigen Kahnfahrt am Abend. Dabei wurden Bieber und Bisamratten beobachtet, sogar ein Eisvogel war zu sehen bei der Kahnfahrt in den Sonnenuntergang. Außerdem stand auch Cottbus , mit dem von Fürst Bückler gestaltetem Branitzer Park , Radtour nach Burg, dem größten Dorf Deutschlands und das Freilandmuseum Lehde, auf den Plan. Pausen wurden an verschiedenen Seen gemacht und eine kleine Zwischenmahlzeit gab es in Straupitz bei der Holländermühle, eine funktionierende Mahl- und Ölmühle. Es gab Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl.

Alle Radlerinnen waren begeistert von der abwechslungsreich und wunderschönen Landschaft. Schattige Alleen ,bei den Temperaturen angenehm, und romantische Kanäle. Wichtigstes Utensil für die Tage war allerdings Mückenspray. Die kleinen Fahrradpannen wurden vor Ort meist gleich behoben. Bei der Abreise wurden die Landfrauen von den Hotelbetreibern nett verabschiedet. Auf der Heimfahrt wurden die schönen Tage , in einem Lied zusammen gefasst, von Ingrid Hustedt vorgetragen. Ein ganz besonderer Dank ging aber natürlich an Karin Pastoor, die die Tour ausgearbeitet und geleitet hat. Es war wie immer alles perfekt. Mit an ihrer Seite Inge Wieters. Wenn Hilfe nötig war, waren Hilde Lange, Lisa Poetukat und Claudia Wittboldt – Müller immer parat. Eine tolle Gemeinschaft, so wie es bei den Landfrauen eben ist.



















Foto und Bericht von Helga Hustedt

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