top of page
Biene mit flugbahn grün lila.png

LFV Pth. JHV und Vortrag von Andrea Schulz "Umgang mit Sorgen"

Aktualisiert: vor 4 Stunden

Folgende Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt:

Kassenführerin: Martina Müller

Beisitzerinnen: Andrea Loew-Meyer und Sonja Otten

Der aktuelle Vorstand:



Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung folgte ein Vortrag von Andrea Schulz aus Achim zum Thema "Vom Umgang mit Sorgen"


Sorgen gehören zum Leben dazu. „Unter jedem Dach ein Ach“, sagt ein bekanntes Sprichwort. Genau diesem Thema widmete sich Andrea Schulz aus Achim in ihrem Vortrag über den besseren Umgang mit Sorgen.


Viele Menschen kennen das Gefühl: Sorgen können den Alltag stark beeinflussen. Oft hängen sie eng mit Ängsten zusammen und beschäftigen uns so sehr, dass sie unser Denken dominieren. Dabei entstehen Sorgen meist im Kopf – durch Gedanken darüber, was alles passieren könnte.


Andrea Schulz erklärte, dass es hilfreich sein kann, Sorgen bewusst zu betrachten und sie einzuordnen. Eine einfache Methode ist die sogenannte „Sorgen-Stichprobe“: Wenn eine Sorge auftaucht, kann man sich fragen, wie wahrscheinlich es tatsächlich ist, dass das Befürchtete eintritt. Häufig stellt sich heraus, dass viele Sorgen unbegründet sind.


Untersuchungen zeigen, dass ein großer Teil unserer Sorgen gar nicht eintritt. Rund 40 Prozent der Sorgen betreffen Dinge, die nie passieren, etwa 30 Prozent beziehen sich auf Ereignisse in der Vergangenheit, die sich ohnehin nicht mehr ändern lassen. Weitere 10 Prozent drehen sich um gesundheitliche Themen, die häufig überschätzt werden. Nur ein kleiner Teil der Sorgen betrifft tatsächlich reale Probleme, um die wir uns kümmern sollten.


Ein hilfreicher Tipp aus dem Vortrag war das sogenannte „Entkatastrophisieren“: Dabei stellt man sich bewusst die Frage, was im schlimmsten Fall passieren könnte und wie man damit umgehen würde. Oft verliert eine Sorge dadurch an Bedrohlichkeit.


Auch praktische Strategien können helfen. Manche Menschen setzen sich bewusst eine feste „Sorgenzeit“ am Tag, in der sie über ihre Gedanken nachdenken dürfen. Außerhalb dieser Zeit versuchen sie, Sorgen nicht zu viel Raum zu geben. Andere schreiben schöne Erlebnisse oder positive Momente auf, um den Blick nicht nur auf Probleme zu richten.


Wichtig sei außerdem, Gefühle richtig einzuordnen. Gefühle entstehen häufig aus unseren Gedanken. Wer seine Gedanken verändert, kann deshalb auch seine Gefühle beeinflussen.


Am Ende stellte Andrea Schulz eine entscheidende Frage in den Raum:

„Wie viel Lebenszeit möchte ich meinen Sorgen eigentlich geben?“


Der Vortrag machte deutlich: Sorgen lassen sich nicht komplett vermeiden – aber man kann lernen, besser mit ihnen umzugehen.


Sorgen beschäftigen uns...
Sorgen beschäftigen uns...


Kommentare


bottom of page