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„Kein Schlafdorf“, Aktionstag: Posthausen will zeigen, dass es lebt

Rotenburger Rundschau, 26.05.2017

Freuen sich auf viele Besucher, wenn es am 11. Juni in Posthausen heißt: "Hereinspaziert" (von links): Reiner Sterna, Anja Meitza-Behling und Gerda Kanowski. Foto: Elke Keppler-Rosenau ©


Posthausen (kr). Von Göttingen bis Cuxhaven, von der Grafschaft Bentheim bis Lüchow-Dannenberg gibt es Niedersachsen viele schöne Dörfer. Eines davon will Posthausen sein, und das sollen Besucher am Aktionstag „Hereinspaziert“ am Sonntag, 11. Juni, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr erleben.


Dann präsentiert sich das alte Moordorf im Rahmen des niedersachsenweiten Aktionstages „lebendige Dörfer und blühende Gärten“ von seiner Schokoladenseite. Federführend sind die umtriebigen Landfrauenvereine, die in den teilnehmenden Ortschaften ein jeweils individuelles Großprogramm auf die Beine stellen wollen. Im Mittelpunkt stehen Heimat- und Dorfgemeinschaftshäuser, die oft auch kleine Museen beinhalten. Im Ortsverein Posthausen konnte Landfrauenvorsitzende Anja Meitza-Behling alle ansässigen Vereine, Gruppen, den Ortsrat, die Lucaskirche mit der angegliederten Stiftung, die Feuerwehr und viele andere als Mitstreiter begeistern: Los geht es um 11 Uhr mit einer Andacht zur Eröffnung mit Pastorin Constanze Ulbrich. Es gibt im Heimathaus eine Bilderschau von der Malgruppe „Farbenfroh“, die Jägerschaft ist mit einem Schauwagen vor Ort und Jagdhornbläser sorgen für einen musikalischen Ohrenschmaus, die Selbsthilfegruppe Frauen und Krebs hat einen Infostand. Die Kreativ-Werkstatt filzt mit Kindern, der landwirtschaftliche Verein stellt Strohballen zum Herumturnen auf, es gibt Kutschfahrten, eine Dokumentation über das Hellweger Moor, der TSV Posthausen bietet Spiele für Kinder und neben vielen anderen ist auch der Schulförderverein „Gänseblümchen“ dabei. Für den Appetit der Besucher backt der Heimatverein Butterkuchen und die Landfrauen, bekannt für leckere Torten, betreiben das Café am Heimathaus und einen Infostand. Stündlich werden Kutschfahrten zu den dörflichen Gärten veranstaltet, darunter einen Abstecher in den Landschaftspark Delorme und es gibt einen Rundweg zu sehenswerten Gärten, die den Reiz von Posthausen im frühen Sommer ausmachen. Dort gibt es teilweise noch traditionelle Gärten zu sehen, in denen auf dem fruchtbaren Moorboden köstliches Gemüse neben vielen Stauden angebaut wird. Treffpunkt dafür ist das Zelt auf dem Kirchplatz. Mitmachaktionen, geselliger Austausch und gelebte Gastlichkeit spielen beim Aktionstag eine große Rolle. Wie Ortsbürgermeister Reiner Sterna mitteilte, wird der Dorfentwicklung ein eigener Stand gewidmet. An dem können Gäste sich über das neue Baugebiet informieren, das derzeit „mit vielen schmucken Häusern“ entsteht. Es sei sehr zu begrüßen, dass sich Posthausen in seinem geschlossenen Ganzen präsentieren würde, alle an einem Strang ziehen würden und nicht jeder Verein, jede Gruppe ihr eigenes Süppchen kochen würde. Auf diese Weise könne sich Posthausen von seiner besten Seite zeigen, findet Sterna. Meitza-Behling, die den Landfrauenverein seit vielen Jahren erfolgreich führt, schloss sich dem an. Sie betonte, dass Posthausen sich keinesfalls als Schlafstadt verstehen würde. Es gäbe im Ort ein sehr vielfältiges und lebendiges Miteinander, das Traditionen und Modernität miteinander in Einklang bringen würde.

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