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Ein Dorf stellt sich und seine Vielfalt vor, Weser Kurier 30.05.2017 von David Rosengart

Posthausen. „Wir haben alle an Bord“, freut sich Anja Meitza-Behling. Die Vorsitzende des Landfrauenvereins in Posthausen ist maßgeblich an der Organisation des niedersachsenweiten Aktionstages „Hereinspaziert in lebendige Dörfer und blühende Gärten“ beteiligt.

Anja Meitza-Behling (von links), Ortsbürgermeister Reiner Sterna und Gerda Kanowski planen ein "richtiges Dorffest" anlässlich des niedersachsenweiten Aktionstages der Landfrauen.

Foto Jonas Kako


Posthausen. „Wir haben alle an Bord“, freut sich Anja Meitza-Behling. Die Vorsitzende des Landfrauenvereins in Posthausen ist maßgeblich an der Organisation des niedersachsenweiten Aktionstages „Hereinspaziert in lebendige Dörfer und blühende Gärten“ beteiligt. Initiiert von den Landfrauenverbänden Niedersachsen und Weser-Ems laden für Sonntag, 11. Juni, von 11 bis 17 Uhr die rührigen Vereine der Landfrauen in 58 Ortschaften zu den verschiedensten Interpretationen des ausgegebenen Mottos. In Posthausen sind sämtliche Organisationen und Vereine eingebunden, um einem möglichst großen Publikum die Vielfalt der Ortschaft zu präsentieren. „Es soll ein echtes Dorffest werden“, erklärt Landfrau Anja Meitza-Behling.

Bereits bei der ersten Anfrage an lokale Akteure sei man auf offene Ohren gestoßen. Die Planungsmannschaft setzt sich aus 15 Vertretern der lokalen Vereine zusammen. Mit den Worten „wir Landfrauen wollen mit dieser bundeslandweiten Aktion klarstellen: Wir backen nicht nur Kuchen. Wir setzen uns vielmehr stark dafür ein, dass ein lebendiges Dorfleben bestehen bleibt“, möchte Anja Meitza-Behling mit dem einen oder anderen Klischee aufräumen. Durch den gemeinsamen Tag rund um das Heimathaus habe jeder Verein und jede Organisation die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. „Wir wollen zeigen, dass Posthausen ein lebendiges Dorf ist“, sagt die Landfrau.


Dieser Ansatz spiegelt sich auch im umfangreichen Programm wider. Der Heimatverein backt Butterkuchen im historischen Backofen. Die Malgruppe „Farbenfroh“ zeigt eine Bilderausstellung und die Jägerschaft ist mit einem Schauwagen vertreten. Die Feuerwehr zeigt ihre Gerätschaften. Mit einem Informationsstand sind die folgenden Akteure vertreten: die Selbsthilfegruppe Frauen und Krebs, Kedenburgs Schweinerei sowie die lokalen Landfrauen selbst mit einem zusätzlichen Café. Die Kreativwerkstatt lädt vor allem die kleinen Gäste dazu ein, sich das Filzen näher erläutern zu lassen. Der landwirtschaftliche Verein veranstaltet ein Strohball-Turnen, ein Baumquiz und stellt die große Frage: Was wiegt Fritz? Was sich genau dahinter verbirgt, soll sich am Aktionstag selbst klären.

Die Grünröcke aus Posthausen warten mit einem Lichtpunktschießen für jedermann auf. Der Ortsrat Posthausen wird eine Dokumentation zum Thema 200 Jahre Hellweger Moor präsentieren. Kutschfahrten und Stiftungswein – das bieten die Lukaskirche und die Stiftung Pfarrstelle. Der TSV Posthausenbietet Spielmöglichkeiten für Kinder an. Die Fördervereine der Schule sowie des Kindergartens setzen auf Basteln mit den Lütten. „Handarbeit & Handwerk“ gibt es im Obergeschoss des Heimathauses.

Die kleine Vereinsschau wird von einem Rahmenprogramm begleitet. Um 11 Uhr startet der Aktionstag mit einer Andacht. Ab 11.30 Uhr gibt es sowohl Herzhaftes als auch Süßes. Um 15 Uhr zeigen die Jagdhornbläser ihr Können. Stündlich finden Kutschfahrten – Treffpunkt ist das Kirchenzelt – statt, um offene Gärten in der Ortschaft anzusteuern. Mit dabei ist der Bauerngarten am Heimathaus, der Landschaftspark Delormé sowie der Rhododendronpark an der Kirche sowie deren Vorplatz. Die Rundweg ist darüber hinaus auch ausgeschildert. Auch in den Gärten werden Essen und Getränke angeboten.

„Wir müssen das Dorf noch richtig wachrütteln“, sagt Ortsbürgermeister Reiner Sterna (CDU) mit Blick auf die näherrückende Veranstaltung. Da zeitgleich ein Flohmarkt beim Kaufhaus Dodenhof stattfindet, erhoffe man sich aber positive Synergieeffekte. „Es soll ein richtiges Dorfgemeinschaftsfest werden“ – in dieser Einschätzung sind sich die Planer einig.

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