Unsere Fahrt nach St. Petersburg vom 23.08.-01.09.2005























Mit 49 Landfrauen fuhren wir aus.
Unsere "Vergnügungsbremsen" ließen wir zu Haus.

Packten die Koffer in Addis Bus
und schon ging die Reise los.

Rostock war das erste Ziel
und die Reiseführer zeiten uns von ihrer Stadt sehr viel.

In der "Kogge" waren wir angemeldet zum Essen,
nur leider hat Busfahrer Addi den Namen des Lokals vergessen.

Verzweifelt er durch Rostock irrte,
bis ich endlich mein Handy hörte und ihm sagen konnte, wo wir sind.

Nach der Stadtführung ging es auf die Fähre geschwind.

Das Essen war super, die Kabinen sehr klein.
Es folgte ein wunderschöner Tag auf See bei Wolken, Wind und Sonnenschein.

Am Abend legten wir in Hanko an.
Nun stand die Weitefahrt nach Helsinki auf dem Programm.

Im Sokos Hotel waren für uns Zimmer gebucht
und danach haben wir ziemlich lange gesucht.

Letztendlich wars so, dass wir zwei Sokos Hotels fanden
und zuerst natürlich im falschen standen.

Am nächsten Tag zeigte uns eine nette Finnin ihre Stadt,
die allerhand zu bieten hat.

Sibeliuspark, Felsenkirche und noch viel mehr sahen wir uns an
und zufällig beobachteten wir später noch einen Staatsempfang.

Weiter ging es mit der Schnellfähre nach Tallin
ins Hotel "Metropol", da wollten wir hin.

Am nächsten Morgen starteten wir direkt in Richtung Russland.
Auf der Fahrt machte uns die Reiseführerin mit Estland, ihrer Heimat, bekannt.

Unterwegs gabs ne Pause mit Würstchen, Kaffee und Brot.
Ja, bei Busfahrer Addi gibts keine Hungersnot.

Endlich hatten wir die russische Grenze erreicht.
Die Koffer blieben im Bus, die Passkontrolle war ganz leicht.

Nur bei der letzten Kontrolle hatten wir kein Glück.
Es fehlte ein Stempel, man schickte uns zurück.

Dann wars geschafft, wir trafen Juri, unsern Reiseleiter,
der fuhr mit uns nach St. Petersburg weiter.

Im Hotel "Sovjetskaja" haben wir gewohnt.
Die Zimmer waren in Ordnung, der Blick aus dem Fenster hat sich gelohnt.

Das Frühstück war o.k., das Abendessen eher ein Witz,
denn dreimal gab es Fleisch mit Pommes frites.

Das Personal - wer hätte das gedacht -
war ziemlich unfreundlich, hat selten gelacht.

Unserer guten Laune hat das keinen Abbruch getan
und so traten wir am nächsten Morgen die Stadtrundfahrt an.

Paläste, Kirchen, Denkmäler haben wir gesehen
und immer, wenn ein Brautpaar in sicht kam, war es um die Frauen geschehen.

So haben wir fotografiert, sind gefahren und gelaufen
und in den "Gesundheitspausen" konnten wir sogar Souvenirs einkaufen.

Dann hat uns der Bus zum Peterhof gebracht.
Wir staunten bei der Besichtigung über diese Pracht.

Die Außenanlagen waren wunderbar.
Wir wandelten auf den Spuren Peters des Großen, dem berühmten Zar.

Am Sonntag ging es zum Katharinenpalast.
Wir waren guter Laune, ohne Eile, ohne Hast.

Mit der deutschen Hymne wurden wir empfangen
und sind gemeinsam in den Palast gegangen.

Wir sahen das Bernsteinzimmer und noch vieles mehr.
Die Pracht war noch größer als im Peterhof am Tag vorher.

Eremitage oder Freizeit stand am Nachmittag auf dem Programm.
Später fuhren wir alle zur Folklore dann.

Dieser Abend begeisterte alle
und am nächsten Morgen mussten wir nicht so früh aus der "Falle".

Erst um elf gings zur Isaac-Kathedrale, der viertgrößten Kirche der Welt
und danach hat Juri für uns eine Schifffahrt auf der Newa bestellt.

In der Peter-Paul-Festung sahen wir die Gräber der Zaren
bevor wir in der Stadt zum Abendessen waren.

Dann ging es zurück Richtung Tallin.
Eine Würstchenpause war auch auf der Rückfahrt drin.

Im Hotel "Central Park" haben wir gewohnt
und das Buffetessen genossen, das hat sich gelohnt!

Die Sehenswürdigkeiten der Altstadt haben uns begeistert
So haben wir auch die letzte Stadtführung unserer Fahrt gemeistert.

Die See war an diesem Tage sehr rau.
Vor der Fahrt mit der Fähre war uns schon ganz flau.

Doch plötzlich beruhigten sich Wellen und Wind,
so dass wir ohne Probleme nach Helsinki gekommen sind.

In Hanko sangen wir "So ein Tag, so wunderschön wie heute..."
Damit begrüßten wir unsere 2. Gruppe, alles bekannte Leute.

Einer nach dem anderen spazierte durch das Tor.
Ihnen stand die Reise noch bevor.

Wir haben zum Schluss einen vergnügten Tag auf See verbracht,
haben getanzt, uns gesonnt und viel gelacht.

Dann folgte - von Rostock nach Verden - die letzte Etappe unserer Reise.
Wir waren ziemlich erschöpft, aber immer noch nicht leise.

Wir haben in zehn Tagen sooo viel gesehn
und kamen zu dem Fazit:

"Das Leben ist schön!"

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