KreislandFrauentag des Kreisverbandes Verden am 12.11.2012 in Riede


Erfolg braucht Mut und Entschlossenheit! (Carola Schwennsen).

Fast 200 Mitglieder fanden am Samstag, den 12. November 2012, den Weg in den herbstlich geschmückten Saal der Gaststätte Scholvin-Ortmann in Riede zum KreisLandfrauentag des Kreisverbandes Verden. Erstmals wurde zu einer Frühstücksveranstaltung eingeladen.

Die erste Vorsitzende des Kreisverbandes der LandFrauen Verden, Annameta Rippich, begrüßte die Landfrauen, besonders die ehemaligen Kreisvorsitzenden Elisabeth Köster, Gertrud Albers und Birgit Stöver und das Gründungsmitglied Frau Johanna Tacke, die aus gesundheitlichen Gründen an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte. Ebenso Frau Else Mindermann, ehemalige Vertreterin des Bezirks Stade. Durch Ihre Basisarbeit haben Sie unendlich viel für die LandFrauengemeinschaft im LK Verden getan.

Frau Rippich erläuterte, dass jede 5. Landfrau aus Niedersachsen kommt, der DLV zählt eine halbe Millionen Mitglieder, 70.000 Mitglieder zählt der Verband Hannover und 30.00 Verband Weser-Ems. Also 100.000 Frauen sind Mitglied in Niedersachsen.

Die erste Vorsitzende stellte die zahlreiche Ehrengäste vor. Unter ihnen die Vorsitzende des NLV und Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes Brigitte Scherb, Christiane Buck, stellvertretende Vorsitzende Nord und Heide v. Limburg, Beisitzerin für die Entwicklung der ländl. Räume, Ilsemarie Schröder, Vertreterin Bezirk Stade. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden und begrüßte ebenso die Kreisvorsitzenden und Vertreterinnen aus dem Bezirk Stade der Kreisverbände. Daneben die Festrednerin Carola Schwennsen, Geschäftsführerin der Heckmanngruppe, wie auch Landrat Bohlmann, Kreislandwirt Jörn Ehlers, den Vorsitzenden des Landvolkverbandes Rotenburg-Verden, Gerhard Eimer und Geschäftsführer Carsten Hipp, erstmalig die neue Superintendentin Elke Schölper und den Bürgermeister, Fördermitglied der LandFrauen, der Gesamtgemeinde Thedinghausen Gerhard Schröder.

In ihren Grußworten, die nach einem reichhaltigen Frühstück gehalten wurden, sprachen die Ehrengäste von der starke Gemeinschaft der LandFrauen (der Kreisverband Verden zählt 1650 Mitglieder), Vernetzung der LandFrauen, die gute Zusammenarbeit, auch auf sozial-politischer Ebene, ebenso den Einsatz für Bildung und Integration, von der vielfältigen und engagierten Arbeit. Jörn Ehlers gab einen allgemeinen Überblick zur Landwirtschaft und sprach sich für Transparenz aus.

Frau Scherb hob den Stellenwert hervor, den sich die LandFrauen mittlerweile im gesellschaftlichen Leben erarbeitet haben. Das Wort der LandFrauen habe Gewicht, stellte sie fest. Sie werden bei Gesetzesgebungen gefragt, können ihre Meinungen bei Diskussionen, Kongressen und Foren auf nationaler und internationaler Ebene einbringen, betonte Scherb. Sie stellte außerdem klar, „das wir unser Profil weiter schärfen und als Dialogpartner für die Politik empfehlen können“. Frau Scherb kritisierte, dass Frauen in Führungspositionen immer noch unterrepräsentiert seien, und es immer noch Unterschiede bei der Vergütung gebe. Die Forderung nach Chancengleichheit und nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer und Frauen muss verwirklicht werden. Dies ist ein Appell an die Adresse der zuständigen Bundespolitiker. Ein Studienfach für Ernährungslehre wird seitens der Landfrauen gefordert. Nur dann sei eine Wahlfreiheit gegeben.

Nach musikalischen Beiträgen des Duos Oppermann& Lohhof, das schwungvoll Schlager „Vom Schlimmsten und vom Feinsten“ präsentierten, und die Landfrauen begeisterte, hielt Carola Schwennsen, seit 2002 Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin der Heckmanngruppe, den Festvortrag. Sie berichtet über die Publikumsmesse Infa, die sie als Erfolgsgeschichte bezeichnet.

Die Infa gehört zu den Messen, die das Unternehmen Heckmann und mit Carola Schwennsen als Organisatorin ausrichtet. Sie liefert Daten und Fakten rund um die 1954 begonnene Infageschichte., damals unter der Bezeichnung Hausfrauenmesse, bekannt. Seit damals hat sich die Anzahl der Aussteller auf der Wirtschaftsschau von 400 bis heute auf 1250 Aussteller erhöht. 40 Nationen nehmen teil. 1,50DM kostete der Eintritt für die Hausfrauenmesse 1954, heute muss das vorwiegend weibliche Publikum 11€ zahlen. In diesem Jahr bummelten 195.000 Menschen durch die acht Hallen, auf 90.000qm Fläche Messegelände. Mit ihrem Team arbeitet sie an die Weiterentwicklung der Veranstaltungen z.Bsp. Pferd&Jagd Lebensart, Christmas( Größte Weihnachtsweltmesse), infa-balance, Beautystyle, Bauen Wohnen. Kernstück ist weiterhin die Markthalle mit dem Hauswirtschaftsbereich. Sie hofft weiterhin auf einen regen Besucherstrom( z.Zt. 20-30.000 Besucher/Tag), der durch einem Mix aus Shopping, Show und Info gewährleistet werden soll.

Susanne Bremer, erste Vorsitzende des Landfrauenvereins Thedinghausen, sprach das Schlusswort zur gelungenen Veranstaltung und bedankte sich bei Annameta Rippich mit einem Blumenstrauß.

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