MADEIRA - Schwimmender Garten im Atlantik









Gruppe 1 vom 23.06. – 29.06.2011
Gruppe 2 vom 24.06. – 30.06.2011

ausgearbeitet für den Kreisverband der Landfrauenvereine im Kreis Verden e.V.

Tag 1: Hamburg – Lissabon
Abendessen

Treffen der Teilnehmer und Abfahrt zum Flughafen Hamburg zum Abflug mit TAP AIR PORTUGAL nach Lissabon. Nach Ankunft am Flughafen in Lissabon wird unsere Gruppe von einer deutschsprachigen, fachkundigen Reiseleitung empfan-gen, zum modernen, klimatisierten Reisebus und weiter bis ins Hotel begleitet. Während des Transfers erhalten wir bereits erste Informationen über die Stadt. Nach dem Zimmerbezug haben wir etwas Zeit um uns zu erfrischen. Gemeinsames Abendessen im Hotel und danach unternehmen wir eine ca. 2 stündige Rundfahrt durch das nächtliche Lissabon, welche wieder am Hotel endet. Übernachtung im ****Hotel Parque Real.

Tag 2: Halbtägige Stadtrundfahrt Lissabon – Weiterflug nach Funchal ( Madeira )
Frühstück, Mittagessen in der Cervejaria de Trinidade, Pasteis & Kaffee , Abendessen im Hotel

Frühstück im Hotel, danach startet unsere halbtägige Stadtrundfahrt durch Lissabon. Zuerst geht es in die Innenstadt. Am Rossioplatz angekommen fahren wir mit dem Aufzug St. Justa (welcher ganz aus Gusseisen im neugotischen Stil hergestellt wurde), ganz nach oben. Dort haben wir einen sehr schönen Bilck auf das Zentrum von Lissabon, das Künstlerviertel und das Intellektuellenviertel Bairro Alto. Ganz in der Nähe befindet sich auch die Nostalgische Strassenbahn von Lissabon. Mit dieser geht es dann durch enge Gassen und steile Straßen weiter zum Alfama-Viertel bis Graca. Von hier aus geht es zu Fuß weiter durch den ältesten Stadtteil Lissabons: Alfama. Dort wird die über der Stadt thronende Burg Castelo de S. Jorge besichtigt. Bergab geht es durch die typisch verwinkelten Gassen Alfamas, was dessen arabischen Einfluss verrät zur Kathedrale Sé. Wieder zurück am Rossioplatz wird die Besichtigungstour mit einem „Ginjinha“ (Sauerkirschlikör) beendet. Weiter geht es nach Belem. Zwei bekannte Monumente liegen hier direkt am Fluss: Das Denkmal der Entdecker mit seiner riesigen Windrose und der Turm von Belém, das Wahrzeichen der Stadt.

In unmittelbare Nähe befindet sich auch das Hieronimoskloster, eines der schönsten Beispiele der manuelinischen Dekorationskunst in ganz Portugal. Nach soviel Kultur und Geschichte ist der Gruppe ein kleiner Leckerbissen gegönnt.

Um die Ecke, befindet sich die traditionsreiche Bäckerei, die die berühmten Pasteis de Belém oder auch Pasteis de Nata genannt, erfunden hat. Es handelt sich um ein Gebäck aus Blätterteig, gefühlt mit einer Sahnecreme. Danach fahren wir zurück ins Stadtzentrum zur Cervejaria da Trindade. http://www.cervejariatrindade.pt. Das Mittagessen wird uns dort in der Form, die die Lissaboner gern ein „leichtes und typisch portugiesisches Menü“ nennen, dargereicht: Gambas und Cerveja ( Bier ) mit einem Stück Grillfleisch auf Brot. Dazu Dessert und Kaffee. Der weitere Nachmittag steht uns für einen Bummel auf eigene Faust zur freien Verfügung, bevor wir zum Flughafen fahren , von wo aus wir weiterfliegen nach Madeira. Nach der Ankunft auf Madeira begrüßt uns unsere örtliche Reiseleitung und begleitet uns auf dem Transfer zum ****Hotel Baia Azul. Übernachtung im Hotel.

Tag 3: ganztägige Westtour
Frühstück, Mittagessen im Orcas-Restaurant inkl. Getränke

Frühstück im Hotel. Nur 5 km westlich von Funchal liegt das malerische Fischerdorf Cãmara de Lobos. Es war dieses typische Fischerdorf, das einst Sir Winston Churchill so zum Malen inspiriert hat. Die Gegend um Cãmara de Lobos ist eine der wichtigsten Weinbaugegenden auf Madeira und bietet einen überwältigenden Ausblick auf die herrliche Bucht.

Auf der Weiterfahrt können wir mit dem Anstieg der Straße beobachten, wie langsam die Bananenplantagen von Weingärten abgelöst werden. wir erreichen den Aussichtspunkt am Cabo Girão, Hier steigt die Felsküste ca. 600 m aus dem Atlantik und bildet damit die zweithöchste Steilklippe der Welt. Von hier haben wir einen atemberaubenden Blick über die Bucht von Funchal und bis zum weit entfernten Horizont.

Auf dem Bauernhof Quinta de São João in Estrito de Cãmara de Lobos wird uns die örtliche Landwirtschaft vorgestellt: wir erhalten Informationen über den Anbau von Bananen, Wein und der Estrelicia (Paradiesvogelblume). Im Weinkeller erhalten wir eine Kostprobe des hier hergestellten Weines. Entlang der Südküste führt uns die Fahrt nach Ribeira Brava und weiter über das Tal Serra d‘Agua und São Vincente nach Porto Moniz, einem Fischerort an der Nordwestecke Madeiras. Atemberaubend ist der Ausblick auf die bizarr aus dem Meer ragenden Felsen und die Hänge, an die sich Porto Moniz schmiegt. Sein Naturschwimmbecken, das durch die natürliche Brandung des Atlantiks gespeist wird, lockt Badefreunde von überall her an.

Nach der Mittagpause erreichen wir bei Paul da Serra (1500 m) das „Dach von Madeira“. Hier besteht die Landschaft hauptsächlich aus Moor und steht völlig im Kontrast zu der übrigen Vegetation auf der Insel. Über Bica Da Cana und den Ecumeada Pass, der mit 1007 m einer der höchsten Pässe der Insel mit einem aufregenden Rundumblick auf das Inselpanorama ist, führt die Strecke zurück Richtung Funchal. Übernachtung im ****Hotel Baia Azul.

Tag 4: ganztägige Osttour
Frühstück, Mittagessen in der Casa de Cha do Faial inkl. Getränke

rühstück im Hotel. Heute haben wir Gelegenheit, den Ostteil der Insel zu entdecken. Die Fahrt führt über Camacha, ein Städtchen in 700 m Höhe, am Fuße des Pico do Arieiro entlang, welcher der zweithöchste Berg Madeiras ist, nach Ribeiro Frio.

Ribeiro Frio (‘kalter Fluss’) hat auch heute noch viel von seiner ursprünglichen Vegetation aufzuweisen, denn die Insel war in dieser Gegend besonders dicht mit ‘Laurissilva’-Wald, ein Relikt prähistorischer Zeiten, überzogen. Die in Ribeiro Frio angesiedelte staatlich geführte Forellenfarm ist für viele Besucher ein beliebter Anziehungspunkt. Mittagessen im Restaurant Casa de Cha do Faial. Danach unter-nehmen wir eine leichte Levada-Wanderung nach Balcões mit atemberaubenden Ausblicken auf das Tal und einem Besuch des ‘Laurissilva’-Waldes, der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt (Wanderung 25 Minuten pro Strecke). Schließlich erreichen wir Santana, bekannt durch seinen eigenwilligen Baustil. Im Anschluss besichtigen wir die traditionellen "casas de colmo" von Santana, bunt bemalte Strohhäuser, deren reetgedeckte Dächer bis auf die Erde reichen. Über Porto da Cruz und den 620 m hohen Portela Pass erreichen wir bei Sao Lourenco den östlichsten Punkt der Insel. Rückfahrt zum Hotel. Übernachtung im ****Hotel Baia Azul.

Tag 5: Funchal und seine Gärten
Frühstück, Abendessen im Hotel

Frühstück im Hotel. Der heutige Tag beginnt mit einem Besuch des Santa Catarina Park. Der unmittelbar über dem Hafen gelegene Park ist mit seinen ausgedehnten Grünflächen und Spazierwegen ein beliebter Aufenthaltsort für alle, die sich in einer wunderschönen Umgebung mit herrlichen Aussichten ein bisschen erholen wollen.

Auf 36.000 qm bietet Ihnen der Parque de Santa Catarina eine große Grünanlage, umgeben von verschiedenen Beeten, die die unzähligen Baum-, Sträucher- und Blumenarten aus allen Ecken der Welt zeigen. einen phantastischen Ausblick auf die Bucht von Funchal und die umliegenden Hügel sowie einen kleinen zentralen See mit einer winzigen Insel, wo sich Schwäne und Enten aufhalten.

Ein wenig entfernt finden wir den Jardim Municipal (Stadtgarten), auch bekannt unter dem Namen Jardim Dona Amélia. Er liegt nördlich der Avenida Arriaga und nimmt eine Fläche von 8 300 qm ein. An dieser Stelle stand früher das Kloster S. Francisco, von dem nur noch das Steinwappen erhalten ist, das auf einer der Wiesen ausgestellt wird. Im Garten wachsen schöne Exemplare aus Madeira und aus vielen anderen Teilen der Welt. Die interessantesten Pflanzen sind beschildert. Im Garten, der günstig im Zentrum der Stadt gelegen ist, befindet sich ein See und ein Flüsschen mit Fischen und Vögeln. Hervorzuheben sind auch einige Kunstwerke und ein Auditorium, in dem verschiedene kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Direkt vor diesem Garten steht die Kathedrale (Sé). Im 15. Jahrhundert erbaut ist sie ein beeindruckendes Beispiel für die manuelinische Architektur in Portugal. In Gehentfernung befindet sich die Markthalle im Herzen der östlichen Altstadt, wo Händler ihre subtropischen Früchte und Gemüsesorten anbieten. Schon der mit Azulejos geflieste Eingang des 1940 eröffneten Gebäudes beeindruckt den Besucher, und im Innenhof bekommt man die frischesten Blumen in der Stadt. Gegenüber befindet sich ein Handwerksbetrieb für Lochstickerei, für die Madeira weltberühmt ist. Tischdecken, Sets, Servietten, Taschentücher und Blusen entstehen in aufwendiger Arbeit, die höchste Präzision und Konzentration erfordert. In den Ausstellungsräumen können Sie die fertiggestellten Exemplare bewundern. Hier sind Sie auch eingeladen, den hervorragenden Portwein zu probieren – der Stolz der Insel. Anschließend bringt Sie der Bus auf eine Höhe von 300 m oberhalb Funchals. Hier liegt der Jardim Botanico, der botanische Garten. Auf seinen gartenartigen Flächen mit mehr als 35.000 qm gedeihen mehr als 2000 exotische Pflanzen aus allen Erdteilen und haben sich derart angepasst, als wären sie in ihrer eigentlichen Umgebung. Angesicht des weltweit zu beobachtenden Rückgangs der Artenvielfalt und Lebensräume, ist dieser Garten zu einem Pol der Wissenschaft und Kultur geworden mit dem Ziel, die vom Aussterben bedrohten Pflanzen zu erhalten.

Wir laden Sie ein zu einer Weltreise durch das Pflanzenreich und zu einem Besuch des naturkundlichen Museums und des Herbariums.Ganz in der Nähe befindet sich der Orchideengarten. Mit mehr als 50 000 Pflanzen ist dieser Garten ein Orchideenurwald, einzigartig in Europa. Blühende Orchideen können das ganze Jahr über besichtigt werden. Darüber hinaus gibt es ein interessantes Laboratorium, in dem der Besucher die Aufzucht der Orchideen mit verfolgen kann. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung im ****Hotel Baia Azul.

Tag 6: Tropischer Garten Monte Palace & Eira do Serrado (Krater)
Frühstück, Mittagessen im Restaurant Abrigo do Pastor inkl. Getränke

Frühstück im Hotel. Heute unternehmen wir einen Ausflug nach Monte, einem 550 m über dem Meeresspiegel liegenden Villenvorort Funchals. Sie besichtigen die Kirche Nossa Senhora do Monte aus dem 18. Jh. Die Jungfrau von Monte ist die Schutzheilige der Insel und wird jedes Jahr mit Madeiras größtem religiösen Fest geehrt. Wir besuchen den Jardim Tropical Monte Palace, der sich auf der Quinta Monte Palace befindet, die der Stiftung José Berardo gehört. Die Vegetation dieses Gartens wurde um Pflanzen aus der ganzen Welt erweitert. Etwa 100 000 Arten sind schon angepflanzt worden, unter ihnen Azaleen, Heidekraut, verschiedene Baumarten und eine große Anzahl von Farnen. Der Garten verfügt ebenso über eine Sammlung von Palmfarnen (Encephalartos), die als lebendige Fossilien gelten. Von den 72 bekannten Arten besitzt der Garten alleine 60. Ein Teil des Gartens ist der Flora Madeiras gewidmet. Hier findet man einen Großteil der im Lorbeerwald und auf den makronesischen Inseln beheimateten Pflanzenarten und weitere, vom Aussterben bedrohte Spezies wie z.B. den Pittosporum coriaceum, im Volksmund "Mocano" genannt.

Direkt vor diesem Garten steht die Kathedrale (Sé). Im 15. Jahrhundert erbaut ist sie ein beeindruckendes Beispiel für die manuelinische Architektur in Portugal. In Gehentfernung befindet sich die Markthalle im Herzen der östlichen Altstadt, wo Händler ihre subtropischen Früchte und Gemüsesorten anbieten. Schon der mit Azulejos geflieste Eingang des 1940 eröffneten Gebäudes beeindruckt den Besucher, und im Innenhof bekommt man die frischesten Blumen in der Stadt. Gegenüber befindet sich ein Handwerksbetrieb für Lochstickerei, für die Madeira weltberühmt ist. Tischdecken, Sets, Servietten, Taschentücher und Blusen entstehen in aufwendiger Arbeit, die höchste Präzision und Konzentration erfordert.

In den Ausstellungsräumen können wir die fertiggestellten Exemplare bewundern. Hier sind wir auch eingeladen, den hervorragenden Portwein zu probieren – der Stolz der Insel. Anschließend bringt uns der Bus auf eine Höhe von 300 m oberhalb Funchals. Hier liegt der Jardim Botanico, der botanische Garten. Auf seinen gartenartigen Flächen mit mehr als 35.000 qm gedeihen mehr als 2000 exotische Pflanzen aus allen Erdteilen und haben sich derart angepasst, als wären sie in ihrer eigentlichen Umgebung. Angesichts des weltweit zu beobachtenden Rückgangs der Artenvielfalt und Lebensräume, ist dieser Garten zu einem Pol der Wissenschaft und Kultur geworden mit dem Ziel, die vom Aussterben bedrohten Pflanzen zu erhalten.

Wir sind eingeladen zu einer Weltreise durch das Pflanzenreich und zu einem Besuch des naturkundlichen Museums und des Herbariums. Ganz in der Nähe befindet sich der Orchideengarten. Mit mehr als 50 000 Pflanzen ist dieser Garten ein Orchideenurwald, einzigartig in Europa. Blühende Orchideen können das ganze Jahr über besichtigt werden. Darüber hinaus gibt es ein interessantes Laboratorium, in dem der Besucher die Aufzucht der Orchideen mit verfolgen kann. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung im ****Hotel Baia Azul.

Tag 7: Rückflug nach Deutschland
Frühstück

Abhängig von der Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland, wo uns bereits der Transferbus erwartet, der uns zurückfährt in den Kreis Verden.

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